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Kollegah

Kollegah (bürgerlich Felix Martin Andreas Matthias Blume; * 3. August 1984 in Friedberg) ist ein deutscher Rapper, der bei seinem eigenen Musiklabel Alpha Music Empire veröffentlicht.

Leben
Frühe Jahre und Bildung


Felix Blume wurde als Sohn eines kanadischen Vaters und einer deutschen Mutter im hessischen Friedberg geboren und verbrachte seine Jugend teilweise vaterlos. Er wuchs in der rheinland-pfälzischen Stadt Simmern im Hunsrück auf und besuchte dort das Herzog-Johann-Gymnasium, wo er 2002 einen Malwettbewerb des Themas Komm mit in eine andere Welt: Märchen – Mythen – Sagen der Volksbank Simmern gewann, was bei vielen Rap-Battles für seine Kontrahenten ein Anlass für verbale Angriffe war. Im Jahr 2005 bestand Felix Blume die Abitur­prüfung.

In einem Interview erklärte Blume, dass er durch seinen algerischen Stiefvater in Kontakt mit der islamischen Religion kam, und daraufhin begann sich zu informieren und Bücher über den Islam zu lesen. Infolgedessen konvertierte er als 15-Jähriger zum muslimischen Glauben. Der Künstlername „Kollegah“ ist auf seinen Stiefvater zurückzuführen. Blume war zeitweise als Übersetzer tätig und übersetzte unter anderem 2003 das Buch Tod – Auferstehung – Hölle des umstrittenen Autors und islamischen Kreationisten Harun Yahya vom Englischen ins Deutsche. Seine Übersetzertätigkeit ließ er 2003 aufgrund seiner beginnenden Rap-Karriere unter dem Pseudonym T.O.N.I. ruhen. Kollegah studiert seit 2009 Jura an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Dort erschien er nach eigenen Angaben allerdings nur zu den Klausuren. Seit 2014 ist er scheinfrei. Seine Wahlheimat ist Düsseldorf.

Strafprozess wegen Körperverletzung im Jahr 2013
In einem Prozess wegen einer Disco-Schlägerei, die sich in der Nacht des 29. Juni 2013 in Freilassing ereignet hatte, wurde Kollegah gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er soll nach seinem Auftritt einen österreichischen Gast niedergeschlagen und dessen ebenfalls österreichischen Bekannten das Nasenbein gebrochen haben. Kollegah behauptete, in Notwehr gehandelt zu haben und selbst getreten, geschlagen und gewürgt worden zu sein. Nachdem das Amtsgericht Laufen ihn mangels Beweisen freigesprochen hatte, legte die Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren ohne Bewährung forderte, gegen die Entscheidung Berufung ein. Die Sache ging dann an das Landgericht Traunstein. Diese Instanz beendete das Verfahren mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft im März 2015, nachdem Kollegahs Anwalt aus Opportunitätsgründen die Einstellung des Verfahrens nach ff. StPO gegen eine Geldauflage vorgeschlagen hatte. Dabei wurde geregelt, dass Kollegah insgesamt 46.000 Euro zahlt, 40.000 Euro an Organisationen wie Frauen- und Mädchennotruf und je 3000 Euro an die beiden Geschädigten der Schlägerei. Das Strafverfahren wurde somit eingestellt.

Tätliche Auseinandersetzung mit einem Fan im Jahr 2017
Bei einem Konzert seiner „Imperator“-Tour am 18. März 2017 in Leipzig kam es auf der Bühne zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung Kollegahs mit einem Besucher. Wie bei Rap-Konzerten oft üblich sollte ein Rap-Battle zwischen zwei Zuschauern auf der Bühne ausgetragen werden. Als ein Teilnehmer dieses geplanten Battles versuchte, nach der Sonnenbrille Kollegahs zu greifen, wies dieser ihn erst ab. Dann schubste Kollegah ihn weg, versetzte ihm einen Fußtritt und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser zu Boden ging. Daraufhin wurde der Teilnehmer von Sicherheitskräften von der Bühne geschleift und das Konzert fortgesetzt. Noch am selben Abend wurden im Internet zahlreiche Videomitschnitte veröffentlicht und Kollegah darin stark kritisiert. Der Vorfall sorgte für großes Medieninteresse und führte zwei Tage später zu einer Anzeige durch einen Unbeteiligten. Im August 2017 wurde bekannt, dass das Amtsgericht Leipzig einen Strafbefehl in Höhe von 90 Tagesätzen à 200 € gegen Kollegah erlassen hat. Sein Anwalt legte gegen den Strafbefehl Einspruch ein.

Musikalischer Werdegang
2004–2006: Das Zuhältertape und Boss der Bosse


Von Dezember 2004 bis Mai 2005 war er im Internetportal Reimliga Battle Arena aktiv. Dort gewann er 13 seiner 20 Battles und konnte innerhalb kurzer Zeit einen hohen Stellenwert erreichen. Im Jahre 2005 trat Blume unter dem Namen Kollegah beim Bundesländerbattle für Hamburg an. Sein erstes Mixtape, dass Zuhältertape, veröffentlichte er im Juli 2005 und bot er frei zum Download an. Er stand seit 2005 bei dem Label Selfmade Records unter Vertrag. Am 29. Dezember des gleichen Jahres veröffentlichte er dort das Zuhältertape X-Mas Edition, ein Re-Release seines ersten Mixtapes. Am 9. Juli 2006 publizierte er sein zweites Mixtape Boss der Bosse, welches vom Hip-Hop-Magazin Juice zum Mixtape des Monats ernannt wurde. Die Hälfte der Beats auf diesem Tonträger stammen von dem Produzenten Rizbo, Selfmade-Records. Kritisiert wurde Kollegah für einen schwachen Auftritt beim Hip-Hop- und Reggaefestival Splash Anfang 2006. Er selbst rechtfertigt dies damit, dass er unvorbereitet aufgetreten sei und es sich um seinen allerersten Liveauftritt gehandelt habe.

2007–2011: Alphagene, Kollegah, erstes Kollaboalbum mit Farid Bang und Bossaura
Im September 2007 sollte ursprünglich sein erstes Solo-Album mit dem Titel Alphagene über Selfmade Records erscheinen. Aufgrund eines Strafprozesses gegen Kollegah wegen Drogenbesitzes wurde das Release auf den 16. November verschoben. Kollegah war in Bad Kreuznach im Besitz von Amphetamin und Kokain gewesen und wurde deswegen vor Gericht verurteilt. Am 23. Oktober 2007 war erstmals ein Video von Kollegah in der MTV-Show Urban TRL wählbar. Der zum Lied Kuck auf die Goldkette 2007 gedrehte Clip konnte mehrere Male Platz 1 der TRL-Most-Wanted-Charts erreichen. Die beiden Musikstücke Showtime Again und Sommer vom Mixtape Boss der Bosse wurden in dem Spielfilm Nachtspuren verwendet. Am 29. August 2008 veröffentlichte Kollegah sein zweites, nach sich selbst benanntes Studioalbum Kollegah, mit welchem er Platz 17 in den deutschen Albumcharts belegen konnte. Im Jahre 2009 veröffentlichte der Rapper neben seiner Beteiligung an dem Selfmade Records-Labelsampler Chronik 2 und dem Kollaboalbum Jung, brutal, gutaussehend mit Farid Bang außerdem den dritten Teil seiner „Zuhältertape“-Reihe als Shop-Release. Im Jahre darauf brachte Selfmade Records alle drei „Zuhältertape“-Teile im Rahmen einer limitierten Box neu heraus. Dieser Box war außerdem das Hoodtape Volume 1 beigelegt, das kurz vor Weihnachten 2010 als Hoodtape Volume 1 X-Mas Edition wiederveröffentlicht wurde. Während der Mittelfinger Hoch Tour welche Kollegah mit seinen damaligen Labenkollegen Casper, Favorite, Shiml und MontanaMax spielte, stürmten, während des Auftritts in Berlin, fünf Männer auf die Bühne und griffen Shiml und MontanaMax an. Sein am 14. Oktober 2011 veröffentlichtes drittes Soloalbum Bossaura erreichte Platz 5 der deutschen Albumcharts.

2012–2015: JBG 2, King und das vierte Zuhältertape


Vor Veröffentlichung des zweiten Kollaboalbums Jung, brutal, gutaussehend 2 mit Farid Bang am 8. Februar 2013 wurden Single-Auskopplungen des Albums zum Download freigegeben. So gelangten neben Dynamit und Drive-By auch Du kennst den Westen und Stiernackenkommando in die deutschen Verkaufscharts. Mit dem Album selbst erreichte Kollegah zum ersten Mal die Spitze der deutschen Charts. Im Februar 2013 berichtete Media Control, dass sich in den vergangenen fünf Jahren kein anderes Hip-Hop-Album in der ersten Woche so gut verkauft habe wie Jung, brutal und gutaussehend 2. Spiegel Online kommentierte unter der Überschrift „Der deutsche Gangster-Rap ist zurück“, dass Farid Bang und Kollegah damit an verflossene Großzeiten der Gangsta-Rapper um das Aggro-Berlin-Label anknüpften.

In der Phase der Musikpromotion zu seinem vierten Studioalbum King eröffnete Kollegah seinen eigenen YouTube-Kanal Bosshaft TV, auf dem er unter anderem zahlreiche Videoblogs und eine wöchentliche Late-Night-Show zeigte. Das Album erschien am 9. Mai 2014, erreichte durch über 100.000 Verkäufe innerhalb von 24 Stunden Gold-Status. Es setzte sich damit an die Spitze der deutschen, österreichischen und schweizerischen Charts. King wurde bereits in der ersten Verkaufswoche Kollegahs erfolgreichstes Album und brach diverse Verkaufsrekorde. King konnte sich über 300 tausend Mal verkaufen.

Am 23. Oktober 2015 kündigte Kollegah mit dem Song Genozid die Veröffentlichung des vierten Teils der Zuhältertapes an. Dieses am 11. Dezember 2015 erschienene Produkt schaffte es innerhalb einer Woche an die Spitze der deutschen Albumcharts, wobei es – noch vor Weihnachten 2015 – Helene Fischers Weihnachten auf Platz 2 verdrängte. Mit der Veröffentlichung des Zuhältertapes erreichten auch 17 Lieder des Albums die deutschen Singlecharts, was ein Rekord in der Chartgeschichte darstellt.

Seit 2016: Imperator und Abschluss der JBG-Trilogie


Im März 2016 gründete Kollegah sein eigenes Label Alpha Music Empire. Als erstes Signing wurde der Rapper Seyed bekannt gegeben, dessen Debütalbum Engel mit der AK am 3. Juni 2016 erschien. Engel mit der AK schaffte es auf Platz 3 der offiziellen deutschen Album-Charts.

Am 2. September 2016 kündigte er sein sechstes Studioalbum, Imperator, an, welches am 9. Dezember 2016 erschienen ist. Dieses wurde bei Alpha Music Empire veröffentlicht und ist somit die erste Veröffentlichung von Kollegah, die nicht bei Selfmade Records erschienen ist. Am selben Tag veröffentlichte er auf der Videoplattform YouTube den Disstrack Fanpost 2, der vom Label Maskulin nach 20 Minuten wieder gesperrt wurde. Zudem ist Kollegah mit 400 Millionen Streams der meistgestreamte Künstler aller Zeiten in Deutschland auf Spotify.

Am 10. März 2017 veröffentlichte er den Freetrack Legacy und kündigte gleichzeitig ein gleichnamiges Best-of-Album an, welches am 14. Juli 2017 erschien.

Anfang September 2017 kündigten Kollegah und Farid Bang Jung Brutal Gutaussehend 3 an. Ende September erschien mit Sturmmaske auf (Intro) die erste Single des Albums, mit dem sie die Spitze der deutschen Charts erreichten. Jung Brutal Gutaussehend 3 erschien am 1. Dezember 2017 und konnte acht Tage vor dem offiziellen Release den Goldstatus in Deutschland erreichen. Mit knapp 30 Millionen Streams in der ersten Verkaufswoche sowie 17 gleichzeitigen Top-50-Platzierungen in den Singlecharts, darunter acht Top-20-Hits, stellte das Album mehrere Rekorde auf. Zudem konnte Kollegah mit den neuen Einstiegen insgesamt 87 verschiedene in den deutschen Singlecharts platzierte Songs vorweisen, womit er ebenfalls einen Rekord aufstellte.

Stil und Botschaft


Kollegahs Stil lehnt sich stark an den Gangsta-Rap an, wobei er ihn selbst anfangs als Zuhälterrap bezeichnete. Diesen Begriff lehnte er allerdings in einem Interview ab und stellte ihn als bloße Übertragung des amerikanischen Begriffs pimp rap ins Deutsche dar. Zu seiner Musikpromotion gehört das ostentativ zur Schau gestellte, durchsichtig vorgetragene Rollenspiel als „der Boss“ und „Westdeutschlands King“, der sich mit Statussymbolen und devotem Personal umgibt, insbesondere einem Butler namens „Frederic“ und „Pasa“, seinem bosnischen Leibwächter. Mit ironischer Vorliebe werden dabei Stereotype gezeigt, die die Lebenswelt eines Bosses der organisierten Kriminalität imaginieren. Musikalisch ist Kollegah besonders für seine Punchlines, seine Reimketten sowie seine Doubletime-Raptechnik bekannt. Mittlerweile orientiert sich Kollegah auch am Storytelling-Rap, was auf dem Album Hoodtape Volume 1 deutlich wird und sich auch bei seiner ersten Single Alpha oder dem Lied Regen von seinem 2014 veröffentlichten Album King ebenfalls bemerkbar macht. Nach eigener Aussage versucht Kollegah in seinem Rap Grundwerte wie Zielstrebigkeit, Ausdauer und Geduld sowie körperliche und geistige Fitness für ein „sauberes und erfolgreiches Leben“ zu vermitteln.

Kritik und Antisemitismusvorwurf


Gegen ein im Dezember 2011 in Bremen geplantes Konzert Kollegahs protestierten die DGB-Jugend, die Landesgleichstellungsstelle unter Ulrike Hauffe und eine Initiative aus der örtlichen Schwulenszene. Eine Kollegah-Show sei eine „zutiefst menschenverachtende“ Veranstaltung, hieß es in einem offenen Brief an die Veranstalter. Blume schreibe „ausschließlich abscheuliche Texte, in denen Frauen und nicht heterosexuell Orientierte bis zum tiefsten denkbaren Niveau degradiert und beleidigt werden“. Eine ähnliche Protestaktion hatte es bereits im November 2011 vor einem geplanten Auftritt Kollegahs in Bielefeld gegeben. Die öffentlichen Proteste gegen Kollegahs „Zuhälter-Rap“ hatten den Streisand-Effekt, dass das Bielefelder Konzert wegen gesteigerter Nachfrage in einen größeren Saal verlegt werden musste.

Ende November 2016 veröffentlichte Kollegah die Dokumentation Kollegah in Palästina (Eine StreetCinema Dokumentation) auf seinem YouTube-Kanal Bosshaft TV. In der Dokumentation reist er durch das palästinensische Autonomiegebiet, besichtigt die Mauer, die Israel und Palästina trennt, besucht das Flüchtlingslager Al-Amari und unterstützt eine Schule. Aus der Dokumentation entstand eine Diskussion über Antisemitismus im deutschsprachigen Rap. Im Disstrack HS.HC von PA Sports, der sich unter anderem gegen den jüdischen Rapper Sun Diego richtet, übernahm Kollegah den Refrain, der das Kürzel des Titels als „Hurensohn Holocaust“ auflöst.

Als Anfang 2017 bekannt wurde, dass die Stadt Rüsselsheim am Main aufgrund einer Befragung von Jugendlichen nach ihren Wunsch-Acts zur Feier des Hessentags 2017 auch eine Rap-Night mit einem Konzert Kollegahs, Farid Bangs und weiterer Künstler eingeplant sowie vertraglich vorbereitet hatte, kritisierte Axel Wintermeyer, der Chef der hessischen Staatskanzlei, diese Planung und meinte, „dass indizierte, diskriminierende, frauenfeindliche oder ansonsten menschenverachtende Texte nicht auf den Hessentag gehören“. Die Städte Korbach und Bad Hersfeld, die die folgenden Hessentage ausrichten sollen, wurden von der hessischen Staatskanzlei entsprechend vorgewarnt. Nachdem die Stadt Rüsselsheim den Kartenverkauf für das Konzert infolge der Kritik zunächst gestoppt hatte, nahm sie ihn mit Blick auf den Umstand, dass die Veranstaltung am 14. Juni 2017 ohnehin nur von Erwachsenen ab 18 Jahren besucht werden darf, kurz darauf wieder auf. Infolge eines offenen Briefs des Zentralrats der Juden und weiterer Organisationen des jüdischen Lebens in Deutschland, in welchem dem Rapper vorgeworfen wurde, „Antisemitismus, Homophobie und Gewalt gegen Frauen“ zu propagieren und zu Gewalt gegen Minderheiten und Schwächere aufzurufen, empfahl Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU) der Stadtverordnetenversammlung, die Rap-Night des Hessentags abzusagen, woraufhin dieses Gremium seiner Empfehlung in einer knappen Entscheidung mit 18 gegen 17 Stimmen folgte. In einem offenen Brief an den Zentralrat der Juden, den Kollegah auf Facebook veröffentlichte, verwahrte er sich gegen den Vorwurf des Antisemitismus und erklärte, Genrefremde verstünden immer noch nicht die Rolle des Battleraps.

Andere Aktivitäten
Bosstransformation
Im Januar 2014 brachte er unter dem Titel Bosstransformation sein eigenes Fitness- und Ernährungsprogramm auf den Markt. Nach eigenen Angaben schaffte er es dabei, seinen Körperfettanteil „von schwabbeligen 22 % auf staubtrockene 7 % zu senken und gleichzeitig erheblich Muskelmasse aufzubauen“. Zu den von Kollegah häufig angesprochenen Topoi um Ernährung und Workout erschien am ersten April 2014 sein ironischer Rap-Song Von Salat schrumpft der Bizeps. Nach eigenen Aussagen wurde diese Programm von über 10.000 Menschen durchgeführt.

Alpha Music Empire
Im September 2016, gründete Kollegah sein eigenes Label Alpha Music Empire. Zuvor war er bei Selfmade Records unter Vertrag. Aktuell veröffentlichen Kollegah und der deutsche Rapper Seyed ihre Alben über AME. Im August 2016 wurde bekanntgegeben, dass Kollegah sich mit Warner Music Group über einen Vertriebsdeal geeinigt hat.

Tourneen
Kollegah spielte in seiner Karriere bis jetzt zehn Tourneen. Auf fünf war der deutsche Rapper Favorite vertreten.

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Jahr Tournee Tourneedaten
2008 Alphagene Tour
mit Favorite, Massimo & Tarek
2009 Mittelfinger Hoch Tour
mit Casper, Favorite & Shiml
2010 Teens for Cash Tour
mit Favorite
Je mehr Testo besser Tour
mit Favorite
2011 Live 2011 Tour
mit Favorite
2013 JBG 2 Tour
mit Farid Bang
2014 King Tour
2016 Red Light Tour
2017 Imperator Tour
2018 JBG 3 Tour
mit Farid Bang


Auszeichnungen
ECHO Pop
  • 2015: Best Interactive Act national
  • 2015: Hip-Hop/Urban für King
  • 2016: Best Interactive Act national
  • 2016: Hip-Hop/Urban national für Zuhältertape Vol. 4


Hiphop.de Awards
  • 2009: Beste Punchline
  • 2009: Beste Kollaboration für Jung, Brutal, Gutaussehend (mit Farid Bang)
  • 2009: Bestes Mixtape National für Zuhältertape Vol. 3
  • 2010: Bestes Mixtape National für Hoodtape Vol. 1
  • 2011: Beste Kollaboration für Kobrakopf (mit Haftbefehl & Farid Bang)
  • 2011: Beste Punchline
  • 2013: Beste Punchline
  • 2013: Bester Rap-Solo-Act National
  • 2015: Bester Rap-Solo-Act National


1 Live Krone
  • 2014 gewann Kollegah die 1 Live Krone als bester Hip-Hop-Act mit der Single Du bist Boss.


  • Deutscher Webvideopreis
    • 2014: in der Kategorie AAA für das Video Armageddon auf Bosshaft TV
    • 2014: in der Kategorie Epic für das Video Armageddon auf Bosshaft TV
    • 2014: in der Kategorie Newbie für das Video Freuet euch, der Boss ist da auf Bosshaft TV
    Quelle: Wikipedia