Mina Caputo (* 4. Dezember 1973) ist eine US-amerikanische Musikerin, die als Mitglied der Rockband Life of Agony bekannt geworden ist. In den Jahren 1999 bis 2013 veröffentlichte sie solo sechs Studioalben, ein Livealbum und eine Sammlung von Raritäten und Demos.

Leben

Karriere

Mina Caputo (Gesang), damals noch als Keith Caputo, ihr Cousin Joey Z. (Gitarre) und dessen Freund Alan Robert (Bass), alle drei italienischer Abstammung, gründeten 1989 in Brooklyn in New York ihre gemeinsame Band Life of Agony. Einen zu ihnen passenden Schlagzeuger fanden sie in Sal Abruscato von Type O Negative. Die Band erlangte in den 1990er-Jahren in der Metal- und Rock-Szene große Bekanntheit. Bestimmend für den Klang und den Erfolg sei Caputos markante Bariton-Stimme gewesen.

Im Jahr 1997 verließ sie Life Of Agony zugunsten einer Solo-Karriere und der nur wenige Monate bestehenden Band Absolut Bloom. Anfang des Jahres 2000 erschien Caputos Solodebüt Died Laughing. Mit der Solo-Karriere lag sie jedoch im Erfolg weit hinter dem von Life of Agony zurück. Zusammen mit der seit 1983 bestehenden brasilianischen Band Freax brachte Caputo im Jahr 2002 das Band-Debütalbum heraus.

Nach der frühen Trennung von Life of Agony kam es 2003 zu einer Wiedervereinigung. Daneben widmete sie sich weiterhin ihrer Solokarriere und veröffentlichte 2002 das Album Perfect Little Monsters sowie 2004 das Live-Album Live Monsters. 2005 war sie am Roadrunner United-Projekt zum 25-jährigen Bestehen des Plattenlabels Roadrunner Records beteiligt. Caputo schrieb den Text und übernahm den Gesang bei Tired 'N Lonely. Die Musik schrieb Joey Jordison von Slipknot.

Nach weiteren Soloalben zwischen 2006 und 2009 folgte im Jahr 2013 mit As Much Truth as One Can Bear ihr erstes Album unter ihrem neuen Namen Mina Caputo.

Zusammen mit Michael Alago brachte Caputo im Jahr 2010 das Buch Night Blooming Jasmine Will Never Smell The Same, eine Textsammlung mit Gedichten, Kurzgeschichten, Dialogen und Beobachtungen, heraus.

Privates

Am 15. Juli 2011 outete sich Caputo auf ihrem Twitter-Profil als transsexuell. Wenige Tage zuvor, am 8. Juli, wurde auf ihrer Website ein Statement veröffentlicht, wonach ihr E-Mail-Account gehackt wurde (Keith Mina’s eMail Hacked!), und in dem bereits unter dem neuen Namen Keith Mina durchgehend in weiblichen Personalpronomen über sie geschrieben wurde. Schon bald darauf veröffentlichte und trat sie nur mehr unter Mina Caputo auf.

Solo

  • Died Laughing (2000)
  • Died Laughing Pure (2000; Akustikversionen)
  • Perfect Little Monsters (2002)
  • Live Monsters (2004; Livealbum)
  • Hearts Blood On Your Dawn (2006)
  • A Fondness for Hometown Scars (2008)
  • Dass-Berdache / Essential Rarities and Demo Cuts (2008; Raritäten und Demos)
  • Cheat (2009; EP)

Als Mina Caputo:

  • As Much Truth as One Can Bear (2013)
  • Love Hard (2016)

Mit Freax

  • Freax (2002)

Sonstige Beiträge

  • What have you done (2007) (zusammen mit Within Temptation)
  • Roadrunner United: The All-Star Sessions (2005) (Gesang beim Lied Tired ’N Lonely)
  • IDA (2014) (zusammen mit Gator Bait Ten) (2014), Picture Disc Serie der Science Slam Sonic Explorers
Quelle: Wikipedia